KGS Birkstraße


Kurzporträt

  • Die zweizügige Grundschule liegt in Aachen-Eilendorf. Zurzeit besuchen ca. 200 Schüler/-innen die Schule und werden von 10 LehrerInnen in 8 Klassen unterrichtet.
  • Die Schule bietet als Offene Ganztagsschule eine Mittagsbetreuung an. Im  laufenden Schuljahr werden dort 160 Kinder von 10 pädagogischen Fachkräften, 2 Bundesfreiwilligendienstlern  und 2 Praktikanten aus verschiedenen  pädagogischen Fachschulen betreut. Zudem wird täglich ein warmer Mittagstisch angeboten.
  • Die Schule nimmt am Landesprogramm „Bildung und Gesundheit“ und im Zusammenhang damit am Programm „Klasse 2000“ teil.
  • Förderkonzept: Zusätzlich vor Unterrichtsbeginn täglich 2 wöchentl. Trainingseinheiten von 20 Minuten pro Kind


Slogan der Schule:
„Jeder hat ein Talent – Wir wollen es gemeinsam entdecken“




Förderschwerpunkte im sprachlich-linguistischen Bereich

  • Binnendifferenziert:

    jährlich 1 Klassenlektüre mit Zusatzmaterial/Lesetagebuch, Klassenvorträge, Referate u. Lernplakate, Antolin, Lyrik-AG, AG-Englisch für Asse
  • Außendifferenziert:

    Theaterbesuche und eigene Theaterprojekte, Autorenlesung, Schülerbücherei, Lesenächte, Teilnahme am Schreibprojekt, Englisch- und Französischkurse im Rahmen des Förderbandes
    -> weitere Informationen zu „Früh übt sich, was ein Dichter werden will!



Förderschwerpunkte im logisch-mathematischen Bereich

  • Binnendifferenziert:

    Knobelaufgabe des Monats, Mathe für Asse, Lernumgebung Ma 1x pro Halbjahr
  • Außendifferenziert:
    
Computer-AG, Teilnahme an Mathematikwettbewerben, Zusammenarbeit mit der RWTH/FH Aachen


Förderschwerpunkte im visuell-räumlichen Bereich

  • Binnendifferenziert:

    Malwettbewerbe
  • Außendifferenziert:

    Kunstkurs (begleitet durch das Ludwig Forum)


Förderschwerpunkte im körperlich-kinästhetischen Bereich

  • Binnendifferenziert:

    Bewegung und Entspannung im Unterricht, Mobilitätserziehung,  „Klasse 2000“ Projekt im Rahmen des Landesprogramms Bildung und Erziehung
  • Außendifferenziert:

    Spiel- und Sportfest mit integrierten Bundesjugendspielen, Basketball-AG u. Fußball-AG mit Teilnahme an Stadtmeisterschaften,



Förderschwerpunkte im musikalisch-rhythmischen Bereich

  • Binnendifferenziert:

    Theater- u. Musicalaufführungen
  • Außendifferenziert:

    Theater-/Musicalgruppe, Chor, Tanz/Hip-Hop



Förderschwerpunkte im Naturalistischen Bereich

  • Binnendifferenziert:

    Physikalische Experimente, Naturexperimente, begleitete Bach- u. Waldwanderungen
  • Außendifferenziert:

    Einsatz des eXploregio.mobils, Erste-Hilfe-Kurse für die 4. Klassen / DRK



Förderschwerpunkte im inter- und intrapersonellen Bereich

  • Binnendifferenziert:

    Kinder helfen Kindern - Klassenrat, Regelsonne
  • Außendifferenziert:

    Patenprinzip und Streitschlichter, Schülerparlament




Modul:
Knobelecken Mathematik


Hierbei wird der Schwerpunkt bei der Auswahl der Aufgaben darauf gelegt, dass die Aufgabenmuster sich in den Jahrgangsstufen wiederholen. Die SchülerInnen sollen so in ihrer selbstständigen Arbeit unterstützt werden, indem sie auf  bereits gelernte Strategien zurückgreifen können.

(Angebot während des ganzen Schuljahres)


Modul:
Lernumgebung Mathematik


Spezielle Themen aus dem Bereich Mathematik werden so aufgearbeitet, dass alle SchülerInnen ihrer mathematischen Begabung entsprechend an mathematischen Fragestellungen auf unterschiedlichen Ebenen zielführend arbeiten können.

(Durchführung 2x im Schuljahr)
-> weitere Informationen zu Lernumgebung Mathematik

Modul:
Förderband


In Zusammenarbeit mit Eltern, Großeltern, den MitarbeiterInnen der OGS und dem Kollegium werden auf vielfältigen Gebieten wöchentlich Projektstunden über einen begrenzten Zeitraum hinweg in jahrgangsgemischten Gruppen angeboten.

(Durchführung 1x im Schuljahr über ca. 6 Wochen)
-> weitere Informationen zum Förderband



Das Förderband im Frühling 2017

Das Förderband im Frühling 2017
Unter dem Begriff "Förderband" sind wöchentlich stattfindende Unterrichtsstunden über einen Zeitraum von 6 Wochen, in denen Kinder verschiedener Klassenstufen in festen Gruppen miteinander arbeiten. Die Inhalte der Förderbänder betreffen in der Regel  fächerunabhängige Kompetenzen, die in einem kursmäßigen Aufbau angebahnt, trainiert oder gefestigt werden. Die einzelnen Angebote werden von den Lehrerinnen, Mitarbeitern/innen der OGS und Eltern/Großeltern  durchgeführt.

In diesem Förderband gab es folgende Kursangebote:

  • Französisch für Anfänger
  • Physik zum Anfassen
  • Bastelspaß
  • Kochen und Backen
  • Zu Besuch im Weltraum
  • Wir malen wie die großen Künstler
  • Ballspiele
  • Wie spielen kleine Theaterstücke
  • Wir erstellen ein Hörspiel
  • Häkeln
  • Wir lernen Eilendorf kennen
  • Das Erlernen von Alten Spielen
  • Wir erlernen das Dartspiel
  • Yoga
  • Wir basteln Tiere aus Pappmaché



Lernumgebung im Mathematikunterricht

Klasse 2: Mit Erbsen und Zahnstochern geometrische Figuren bauen


Bezug zum Lehrplan
Das Thema dieser Lernumgebung gehört in den Bereich „Raum und Form“. Während die Kinder sich aktiv mit dem Material auseinandersetzen, kreativ und angeleitet bauen, sammeln sie Erfahrungen zu Eigenschaften und Maßen von Flächen und Körpern und entdecken  Strukturen bzw. Zusammenhänge. Sie lösen Probleme (vorgegebene Anzahl Ecken und Kanten) und sind kreativ. Sie argumentieren, indem sie Vermutungen anstellen und Zusammenhänge erklären. Sie stellen ihre Ergebnisse dar bzw. kommunizieren mit ihrem Partner und verschriftlichen Arbeitsergebnisse und Erkenntnisse.


Material für 25 Kinder
500 g Erbsen (über Nacht 12 Stunden im Kühlschrank eingeweicht)
2000 Zahnstocher
2 Eimer (5l)
5l Wasser mit 200 ml Spülmittel und 50 ml Glycerin
Aufgabenblätter für jedes Kind

Zeit
ca. 3 bis 4 Unterrichtsstunden

Aufgaben und Vorgehensweise
Die Kinder erhalten vier aufeinander aufbauende Aufgaben mit grundlegenden und differenzierenden Arbeitsaufträgen.
Wichtig ist die Reflexion im Klassenverband nach jeder Aufgabe, um Fachbegriffe  und notwendige Grundlagen für die weiterführende Aufgabe zu sichern.
Zunächst wird jedem Kind bei geschlossenen Augen eine Erbse, später ein Zahnstocher in die Hand gelegt. Wenn alle Kinder das Material erhalten haben, dürfen sie die Augen öffnen. Sie äußern sich zu dem Material und geben ihre Vermutungen bekannt, was sie gefühlt haben bzw. was man damit machen kann.
Die Begriffe „Ecke“ und „Kante“ sowie “Fläche“ werden an dieser Stelle geklärt.



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Früh übt sich, was ein Dichter werden will
Wir arbeiten an und mit Gedichten
„Lesen – abschreiben - auswendig lernen …?“
Kinder und Gedichte können mehr!

Vorüberlegungen zum Thema:
Der Schwerpunkt bei unserer Modulentwicklung lag darin, Kindern altersgemäße und methodisch vielfältige Gedichterarbeitungen nahe zu bringen mit dem Ziel, Freude und Staunen auszulösen, um so die Erkenntnis anzubahnen, bei der Gedichterarbeitung an Erfahrungen anknüpfen und  persönliche Bezüge herstellen zu können.
 
Unser Bestreben war es, literarische Kompetenzen auszubilden und den Ausbau einer positiven Lesehaltung vor allem gegenüber Gedichten herzustellen.


Jahrgangsstufe 2
Unsere eigene Gedichtwerkstatt zum Thema „Herbst“

1. Situation in der Schule bezogen auf den 2.Jahrgang
Um herauszufinden, welche Kinder eine besondere Begabung im Bereich Lyrik (Deutsch) haben, wurde   das Modul im Klassenverband im Rahmen des Regelunterrichts im Fach Deutsch durchgeführt.
Die Erarbeitung erfolgte überwiegend  im jeweiligen Klassenraum. Außerdem konnte der Gruppenraum der Klasse 2a (PC-Raum) für Gruppenphasen miteinbezogen werden. Darüber hinaus wurden bei Gruppen- oder Partnerarbeiten die Flure oder angrenzende Fachräume mitgenutzt, da so bei einer jeweiligen Klassengröße von 27 Kindern eine entspanntere Lernsituation gegeben war.
Die Erarbeitung des Moduls erfolgte jeweils durch die Klassenlehrerin.
Es wurde kein zusätzliches Material beschafft, da aufgrund der zeitgleichen Behandlung des Themas „Herbst“ im Sachunterricht genügend Material (Blätter, Nüsse, Kastanien, Tierbilder u. –bücher etc.) in den Klassenräumen vorhanden war.

2. Zeit und Rahmen
Es war geplant, dass die Durchführung des Moduls über einen Zeitraum von ca.
4 Wochen mit einem wöchentlichen Stundenumfang von ungefähr 2 Stunden erfolgen sollte (= Gesamtstunden ca. 8 - 10 Std.)


3. Teilnehmer
Alle SchülerInnen der Klassen 2a und 2b nahmen an dem Projekt teil.

Sozialformen:

  • Einzel-, Partner- u. Gruppenarbeit sowie Erarbeitung im Plenum


Einsatz koop. Lernmethoden:

  • Mind-Map
  • Stichwortzettel
  • Vortrag


4. Durchführung
Die Planung bestand darin, dass die Gedichtformen „Akrostichon“, „Treppengedicht“ u. „Elfchen“ den Kindern an Beispielen vorgestellt werden und die Kinder dem Jahreszeitenbezug unseres Themas gemäß eigene Gedichte verfassen.

5. Reflexion
Die Gedichte sollten in einem „Klassenbuch“ gesammelt werden. Eine Vorauswahl durch die Klasse sollte im Rahmen einer „Dichterlesung“ der Parallelklasse oder anderen interessierten Klassen vorgestellt werden.
Darüber hinaus sollten die   Gedichte bzw. der Gedichtband im Schaukasten ausgestellt werden.

6. Motivation der Kinder
Die Kinder fanden schnell Gefallen an dem eigenen kreativen Umgang mit Sprache. In Partnerarbeit oder auch einzeln arbeiteten sie intensiv an dem Verfassen von Gedichten.

Die Vorstellung ihrer Werke im Klassenverband bzw. an den Ausstellungswänden in den Klassen  motivierte sie sehr. Auch die Aussicht, dass ihre Gedichte in einem „Buch“ zusammengefasst werden, das der „Öffentlichkeit“ (= Klasse, Jahrgang, Eltern, Schulgemeinde) präsentiert wird, stachelte sie zu immer neuen Gedichten an.

Die Bücher werden von den Kindern der jeweiligen Klasse nacheinander mit nach Hause genommen, um sie dort auch den Eltern vorzustellen. Zum Osterbasar im März werden das Original und   weitere Vorarbeiten zu den einzelnen Gedichtformen im Schaukasten ausgestellt, so dass alle Interessierten Einsicht in die Arbeit der 2. Klassen erhalten können.

7. Abschlussbemerkungen
Das vorgestellte Modul kann beliebig durch andere Themenschwerpunkte ersetzt werden. Es sollte jedoch bei der Planung bedacht werden, dass ein Zeitraum von
4 Wochen nicht realistisch ist, sondern man mindestens drei Monate dafür ansetzen sollte, wenn auch die dritte Gedichtform, das „Elfchen“, wie geplant bearbeitet werden soll.

Die Arbeit mit der ganzen Klasse war in beiden Klassen sehr effektiv. Viele Kinder haben gezeigt, dass sie Freude und Geschick bei der kreativen Sprachgestaltung hatten.

In der folgenden Zeit wollen wir einigen besonders begabten und interessierten Kindern beider Klassen gemeinsam in einer freiwilligen zusätzlichen Stunde die Möglichkeit anbieten, ihre dichterischen Fähigkeiten zu vertiefen, damit sie weitere Gedichte  verfassen können. 
 

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KGS Birkstraße

Anschrift
Birkstraße 6, 52080 Aachen
Tel.: 0241 / 55 56 78
Fax: 0241 / 5590183


Schulleitung
Anke Piel

Ansprechpartner/-innen
für das Aachener Modell

A. Piel, I. Voß, R. Maiß, R.Moormann